– Illustration *WEISSER ADLER** Orzeł Biały *

 

bialy orzel - weisser Adler auf rotem Grund
*Weißer Adler*- *Bialy Orzel* auf rotem Grund

Das Wappen der Republik Polen ist ein weißer Adler mit goldener Krone – goldenem Schnabel und Krallen –

Es geht zurück auf den legenderen König Lech  – der bei einem romantischen Sonnenuntergang beim Anblick eines majestätischen weißen Adlers – diesen als sein Wappentier auserkor –  ähnliche Formen existierten schon seit dem Jahre 1025 n.Chr. – Ursprünglich aus dem poln. Königreich ……..

wer Interesse hat … eine Kurzfassung einer Definition zum Wappen Polens führt ein Link zu dieser Website

http://www.staypoland.com/de/poland/nationalsymbole/

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Polnische Hymne – Anthem of Poland (PL/DE Text)

 

Orzeł Biały

Volkloregruppe *Bialy Orzel* Hildesheim-Braunschweig*
Polnische Folklore-Gruppe *Orzel Bialy* Hildesheim-Braunschweig*  erste Reihe: 3. von links … Bernard (mein verst. Mann) – 3. von rechts … M.U. – die Tänzer/innen in der ersten Reihe unten gehörten zu der Elite des noch relativ jungen Ensembles

Hier eine kleine Illustration als Einblick zur Entstehung dieser besonderen Folkloregruppe *Orzeł Biały* …die Anfangs (1960)nur aus einer Zweistädte-Verbindung bestand – nämlich – Hildesheim und Braunschweig – es kam Hannover und noch viel später dann Ludwigsburg dazu zwischen 1960/70) – in dieser sich auch die ZUZA befand – und Schicksals-gefügt von FORTUNA so ihren lieben Mann bei einem gemeinsamen Auftritt/Bühneninszenierung in Heilbronn kennen und lieben lernte – mit fantastischen Solisten bestückt  – dieses Vierstädte-Ensembles – wuchs *peu a peu* zu 70 Mitgliedern…vervielfältigte sich im Zuge der Jahre bis über die ZAHL 300 hinaus ) und wurde geleitet von Herrn Gracjan Krol – (näheres Illustration s.u. Link) – er pendelte zwischen diesen Städten hin und her – fühlte sich dazu verpflichtet seiner Berufung als wandernder Chorleiter und Dirigent zu folgen  – und lehrte uns das disziplinierte Auswendiglernen von Texten und gesanglichen Interpretationen ohne Spickzettel  – für die Inszenierungen auf der Bühne im Inn- und Ausland – es fand sich zeitgleich eine kompetente Unterstützung von einem  Mitglied unserer Folklore-Gruppe aus Hildesheim …Herr  M.U. –  der später … und fortan auch unser Chor- und Gesangsleiter für unsere musikalischen exzellenten Darbietungen und Auftritte in Kirchen – Kathedralen und Konzertsälen verantwortlich war – *Gaude Mater* und *Czarna Madonna* gehörten zu den absoluten Favoriten –  M.U. studierte Slavistik/slavische Philologie an der UNI Tübingen / Uni Göttingen mit Magister-Abschluss (M.A.) und besetzte im  Anschluss daran am D.-B. – Gymnasium in Hilden bei Düsseldorf – für russische und polnische Emigranten einen Lehrstuhl (30 Jahre) –  aufgrund seiner Solidarität löste er Loyalitätskonflikte mit Familien und Schülern – wurde so Vertrauenslehrer und Schülervertreter dieses Gymnasiums – er war bis zum Ableben meines geliebten Mannes – bester Freund und Lebensberater –  erweist sich heute weiterhin als Intimus meiner Familie –

…. leider bin ich auf diesem Foto nicht präsent  – gehörte zum Ludwigsburger Ensemble an …. wird schwer sein mich hier zu beweisen … aber was nicht ist – kann fündig gemacht werden  🙂

Leiter und Dirigent Herr Gracjan KROL – im Bild unten rechts

weitere „Fotos und Dokumentationen“ fogen nach Erfragung von Ensemble Mitgliedern

@zuzaly

So in etwa dieser Größenordnung und der Gesangsqualität –  bestehend aus Hildesheimern (und dem zwei-drei Mal jährlichem Treff des Düsseldorfer Chors)  –  es fanden gemeinsame Auftritte in christlicher Gemeinschaft  statt – wie zum Beispiel im DOM zu Münster – unter der Leitung von Mikolaj UWA –  es wurden Freundschaften geknüpft – gesungen und getanzt – werde meinerseits versuchen – existierende FOTOS – CDs oder Videos ausfindig zu machen –  da bei einem Hausbrand viele dieser schönen Fotos den Flammen zum Opfer fielen –

*Gaude Mater*

*Czarna Madonna*

in Czestochowa — Tschenstochau – größter polnischer Wallfahrts- und Pilgerort in Polen

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nur ein Beispiel – wie sich ein Tanz- und Sing Ensemble auf der Bühne musikalisch-künstlerisch präsentiert

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hier der LINK zur HOMPAGE zur der Enstehunggeschichte – ** Orzel Bialy** Weisser Adler*

 

http://www.geschichtsatlas.de/~ga2/kultur.htm

Das kulturelle Leben „Weißer Adler“

(Leicht gekürzter Beitrag von Edwin und Sofia Matula aus der Broschüre zum 25-jährigen Bestehen der Polnischen Katholischen Mission)
Es war wenig, meist nur die Kleidung am Körper, die sie mit in die Fremde nehmen durften. In aller Not blieb dennoch, was ihnen niemand nehmen konnte: Die Heimat im Lied, im Tanz, die Mentalität. Diese Werte haben sie an ihre Nachkommen weitergegeben. Unter Leitung von Gracjan Krol, Wanderlehrer und Dirigent, entstand 1960 das polnische Gesangs- und Tanz-Ensemble ORZEL BIALY, das ein Zeichen zur Völkerverständigung setzte.
In der Privatwohnung einer polnischen Familie in Hildesheim führte Gracjan Krol am 1. Dezember 1960 die erste Probe der späteren Folkloregruppe ORZEL BIALY durch. Es war der Beginn eines unvergleichbaren Erfolges für ein polnisches Ensemble in der Bundesrepublik Deutschland.
Gracjan Krol, 1910 in Körnik bei Pozan geboren, erhielt seine musikalische Ausbildung am Konservatorium in Posnan. Während des Krieges verbrachte er fünf Jahre im Konzentrationslager Sachsenhausen. Nach seiner Gefangenschaft im Mai 1945 ging er nach Bremen, heiratete und entschloss sich, in Deutschland zu bleiben. Als ihm der „Verband polnischer Flüchtlinge in Deutschland“ eine Stelle als Lehrer für 145 Kinder im Lager Marienthal-Horst bei Helmstedt anbot, nahm er an. >>>>>> 🙂

Nach Auflösung dieses Lagers kam er 1960 nach Hildesheim und wurde von der Niedersächsischen Landesregierung als Wanderlehrer eingestellt. Nach und nach baute er in seiner Freizeit das Programm, aber auch die Mitgliederzahl der Folkloregruppe aus. Bereits im Jahr 1961 waren Jugendliche und Kinder aus Hannover und 1964 aus Braunschweig eingebunden.
Beruflich leitete Gracjan Krol vier polnische Schulen, die von Beginn an mit der Gruppe ORZEL BIALY verbunden waren. Somit lernten die Kinder nicht nur die polnische Sprache in Wort und Schrift, sondern auch das Spielen auf Mandolinen sowie einfache Lieder und Tänze. So konnte schon frühzeitig das Interesse für das Jugend-Ensemble geweckt werden, denn bei Auftritten in den örtlichen Gemeinden durften die Kinder dann im Vorprogramm mit dabei sein, Gedichte vortragen, Tänze darbieten und sogar das Bühnenstück „Der verzauberte Frosch“ vorführen.
Durchschnittlich setzte sich das Ensemble aus rund 70 Jugendlichen zusammen. So gehörten insgesamt mehr als 360 Personen dem Ensemble an, die bei über 350 Auftritten im In- und benachbarten Ausland mitwirkten. Die Darbietungen setzten sich aus einem vierstimmigen Chor mit Solopartien, Duetten und Terzetten, musikalischen Inszenierungen, Volkstänzen sowie einem eigenen Orchester (Akkordeon, Gitarre, Banjo und Schlagzeug) zusammen.
Neben Gracjan Krol, der dirigierte, komponierte, einstudierte (stets mit Geige), unterstützten aber auch die Eltern der Jugendlichen des Ensemble durch freiwillige Leistungen. Zu erwähnen sind besonders die Näh- und Stickarbeiten für die Trachtenkostüme. Mit jeder Darbietung wurde das polnische Gesangs- und Tanzensemble bekannter. Auftritte im Fernsehen bei der „Aktuellen Schaubude“, im großen Musiksälen von Kiel bis Stuttgart, von Berlin bis Essen, aber auch im benachbarten Ausland taten ein Übriges. Stets war das Publikum begeistert – die Presseberichterstattung voll Lob und Anerkennung, denn ORZEL BIALY bestand nur aus Amateuren.
Zu den Glanzlichtern zählte sicher auch die Tournee 1970 durch Polen. In der Zeit des Kalten Krieges war eine Einladung aus dem Osten etwas Besonderes. Hier wurden dann auch erste Kontakte mit dem polnischen Ensemble „Bard“ in Lublon/Poznan geknüpft. Manche dieser Freundschaften wurden übrigens so herzlich, dass später Ehen daraus entstanden

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